Wer sind wir?

Wir verstehen uns als ein Berlin-basiertes Netzwerk für Studierende, Promovierende, Postdocs, Forschende und Lehrende, sowie für Kunstschaffende, die theoretisch wie praktisch an trans- und interdisziplinärer Arbeit interessiert sind und die innovative und produktive Methoden solchen Arbeitens ausloten möchten.

Was wollen wir?

Durch Vernetzung online, vor allem aber durch Tagungen, Symposien und Workshops in Berlin und anderswo wollen wir fächerübergreifenden Austausch, Zusammenarbeit an Projekten, Ausstellungen und Performances sowie Ansätze akademischen Forschens ermöglichen, die Studierende und Nachwuchswissenschaftler_innen auf Augenhöhe mit Expert_innen und Professionals zusammenbringt. Ein Fokus innerhalb der ausdrücklich erwünschten Themen-, Perspektiven- und Methodenvielfalt liegt dabei auf der Frage nach den Möglichkeiten und dem Potential eines solchen Austausches: Wie lassen sich Kollaborationen zwischen Natur- und Geisteswissenschafter_innen, Forscher_innen und Studierenden oder Akademiker_innen und Kunstschaffenden so organisieren, dass ein beidseitig nützlicher Austausch möglich ist? Wie lassen sich also zum Beispiel die unterschiedlichen Fragestellungen und Methoden, die oftmals konkurrierenden Begriffe von Fakt oder Konzept der sciences und humanities auf gemeinsame Themen anwenden? Wie lassen sich der Aktualitäts- und Relevanzanspruch von etablierten Wissenschaftler_innen und die aufgrund von geringerem Zeit- und Leistungsdruck und noch nicht klar abgesteckten Forschungsgebieten breiter gedachten, neuen Ideen des Nachwuchses zugunsten eines Ideen- und Ressourcenaustauschs vereinbaren? Wo Kunstschaffende bisweilen ihre Arbeit in einen theoretischen Bezugsrahmen einordnen, können literarische, filmische, bildliche oder musikalische Ausdrucksformen als besondere Denk- und Ausdrucksinstrumente gelten, die auch akademische Diskurse bereichern.